Beratung für Mädchen* und junge Frauen* mit Flucht- und Migrationserfahrungen von 12 bis 26 Jahren

Mädchen* und junge Frauen* erfahren neben den besonderen gesellschaftlichen und individuellen Herausforderungen aufgrund ihrer Flucht- und Migrationserfahrungen zusätzlich Benachteiligungen aufgrund ihres Geschlechts. So müssen sie geschlechtsspezifische, ökonomische, kulturelle, sprachliche sowie rechtlich verankerte Integrationshindernisse überwinden und sind zudem auch in Deutschland einem besonderen Risiko geschlechtsspezifischer Gewalt ausgesetzt.

In der Folge der erhöhten gesellschaftlichen Einmündungsschwierigkeiten haben sie demnach besondere Anpassungsanstrengungen für ihre soziale und berufliche Integration und Partizipation zu leisten.

In der konkreten Beratung will FemJa auf dem Lebensweg ihrer Adressant*innen individuelle und psychosoziale Unterstützungsarbeit leisten, Zugangswege aufzeigen, die institutionelle Zusammenarbeit koordinieren und die individuellen Stärken und Ressourcen jeder einzelnen jungen Frau sichtbar machen und fördern. Mit dem Ziel die Mädchen* und jungen Frauen* in ihrer Selbstwirksamkeit  und Resilienz zu stärken, kann die psychosoziale Beratungsarbeit nachhaltig dabei unterstützen, eigene Fähigkeiten zu entwickeln und auszuschöpfen sowie Lebensbelastungen zu bewältigen, um sich später aktiv in der Gesellschaft betätigen zu können.

Die Beratung umfasst folgende Angebote:

  • Individuelle Beratung und praktische Lebenshilfe (Erstberatung auf Wunsch anonym!)
  • Unterstützung bei Schul-, Praktikums-, Ausbildungs- und Arbeitssuche 
  • Eigenständige Existenzsicherung  
  • Begleitung zu Ämtern und Behörden
  • Unterstützung bei rechtlichen, z.B. bei asyl- und aufenthaltsrechtlichen Fragen   
  • Beratung zu Fragen der Gesundheit, Sexualität, Schwangerschaft, Erziehung  
  • Psychosoziale Beratung und Krisenberatung   
  • Beratung bei Konflikten in Partnerschaft und Familie   
  • Beratung bei psychischer, körperlicher und sexualisierter Gewalt / Trauma Beratung   
  • Vermittlung in bereits bestehende Angebote, zu Fachberatungsstellen, Schutzeinrichtungen und therapeutische Einrichtungen   
  • Aufsuchende Sozialarbeit

Das Angebot kann unabhängig vom aufenthaltsrechtlichen Status und anderer Jugendhilfe- sowie Arbeitsmarktaktivierungsmaßnahmen in Anspruch genommen werden.

Ute Schröder
Sozialpädagogin – ZIGplus
Ansprechpartnerin für Rostock
Mail:    u.schroeder@rfz-rostock.de
Mobil:  0176 8036 2701
Tel:      0381 1276 0501

Das Projekt ZIGplus wird gefördert von: