Rostocker Freizeitzentrum e.V.

Der Rostocker Freizeitzentrum e.V. ist ein Dachverband. Ihm haben sich seit 1993 schon 14 rechtlich selbstständige gemeinnützige Organisationen angeschlossen, um sozial, kulturell oder sportlich aktiv zu sein. Sie repräsentieren die Vielfalt des Rostocker Freizeitzentrums. Dachverband bedeutet, dass jede Mitgliedsorganisation, unabhängig von ihrer Größe und ihrem Tätigkeitsfeld, die gleichen Rechte innerhalb des Verbundes hat. Mit den Prinzipien Vielfalt, Toleranz und Offenheit wahrt der RFZ e.V. die eigene und auch die Eigenständigkeit seiner Mitglieder. Der Rostocker Freizeitzentrum e.V. ist parteipolitisch und konfessionell unabhängig. Der RFZ e.V. ist Träger der freien Jugendhilfe weil

  • – das Recht eines jeden jungen Menschen auf „Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftlichen Persönlichkeit“ Grundlage seiner Arbeit ist
  • – er gemeinnützige Ziele verfolgt
  • – er aufgrund der fachlichen und personellen Voraussetzungen einen nicht unwesentlichen Beitrag zur Erfüllung der Aufgaben der Jugendhilfe der Hansestadt Rostock leistet und
  • – er die Gewähr für eine den Zielen des Grundgesetzes förderliche Arbeit bietet.

       

Die Hansestadt Rostock hat dem Rostocker Freizeitzentrum e.V. das Rostocker Freizeitzentrum zur weiteren Betreibung als Zentrum für die Kinder- und Jugendarbeit übergeben. Grundlage ist der Beschluss der Bürgerschaft der Hansestadt Rostock Nr. 713/46/1993 zur „Überführung des Rostocker Schülerfreizeitzentrums in freie Trägerschaft“ vom 02.04.1993. Das Rahmenkonzept „Stadtteil- und Begegnungszentren in der Hansestadt Rostock“ vom 08.11.2005 der gemeinwesenorientierten Kinder- und Jugendarbeit, der Schulsozialarbeit und der stadtteilbezogenen Gemeinwesenarbeit ist ein weiterer inhaltlicher Ansatzpunkt der Vereins- und Projektarbeit. Als soziales Dienstleistungsunternehmen lenkt der RFZ e.V. seit dem 01.01.2005 den Hort „Am Schwanenteich“.

      

Welche Werte leiten unser Handeln?

Welche Werte leiten unser Handeln?

Unser Menschenbild ist das eines souveränen, nicht isolierten Individuums. Im Sinne des Grundgesetzes findet die Beziehung zwischen Individuum und Gemeinschaft Berücksichtigung, ohne dabei den Eigenwert des Einzelnen anzutasten. Der Ansatz unseres gemeinschaftsbezogenen und –gebundenen Wirkens ist darauf begründet, dass der Mensch nur im Zusammenwirken mit anderen Menschen seine Lebenserfüllung erreichen und Wertvorstellungen verwirklichen kann – abhängig vom zeitbezogenen gesellschaftlichen Wertesystem. Dies heißt: der Einzelne ist frei in seinem Handeln, so lange er sich innerhalb des Rahmens bewegt, den die Gemeinschaft zur Erhaltung und Förderung des sozialen Zusammenlebens vorgibt, vorausgesetzt, dass dabei seine Eigenständigkeit gewahrt bleibt. Dies heißt: der Einzelne ist frei in seinem Handeln, so lange er sich innerhalb des Rahmens bewegt, den die Gemeinschaft zur Erhaltung und Förderung des sozialen Zusammenlebens vorgibt, vorausgesetzt, dass dabei seine Eigenständigkeit gewahrt bleibt. Unserem beruflichen Handeln liegen demzufolge Wertvorstellungen zugrunde, wie:

  • – Achtung der Würde und der Werte des Einzelnen
  • – Toleranz in weltanschaulichen und religiösen Fragen
  • – Gewaltfreiheit und
  • – Gewissensfreiheit.